USA #5 – Minneapolis

Von South Dakota aus ging meine Reise weiter nach Minnesota. Minneapolis bildet dort zusammen mit St. Paul die so genannten Twin Cities. Die Region ist daher sehr bevölkerungsreich und war um ehrlich zu sein die erste ‚richtige‘ Großstadt auf meiner Reise.

Bis zu diesem Stop hat mir Minneapolis aber besonders gut gefallen. Wieso? Die Stadt hat so viel zu bieten. Erst einmal gibt es sehr viel Architektur noch aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert. Somit gibt es an jeder Ecke etwas zu entdecken.

     

     

St. Patrick’s Day

Während meiner USA-Reise hatte ich das Vergnügen den St. Patrick’s Day mitnehmen zu können. Kurzum: kleide dich in Grün, betritt ein Irish Pub und beziehe dich auf deine irischen Vorfahren. So haben es mir zumindest einige Airbnb-Hosts geschildert und ich muss sagen: das war ziemlich treffend. In Minneapolis ging der St. Patrick’s Day bis lange in die Nacht und ich konnte jede Menge nette Leute kennen lernen.

Kunst und Museen in Minneapolis

Besonders in Minneapolis gibt es jede Menge Museen zu entdecken. Da wäre als erstes und größtes das Minneapolis Institute of Art (nicht das MOMA, aber die MIA ;)).

Neben einer hochkarätigen Dauerausstellung gibt es Wechselausstellungen, häufig von zeitgenössischen Künstlern. Wer es etwas ruhiger mag, sollte versuchen das Wochenende zu meiden. Die Dauerausstellungen des Art Institutes sind nämlich erstens eintrittsfrei (was am Wochenende einige Besucher in das Museum lockt). Zweitens gibt es ein umfangreiches und beliebtes Kinderprogramm, was das Museum vor allem sonntags beinahe aus allen Nähten platzen lässt.

Für moderne und zeitgenössische Kunst empfehle ich das Walker Art Center.

     

Sowohl die Architektur als auch die Sammlung selbst sind wirklich großartig. Gezeigt werden Kunstwerke von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis in die heutige Zeit. Darunter befinden sich Ikonen der Zeitgeschichte, z.B. das weltberühmte Foto Alberto Kordas, das Che Guevara zeigt und damit bis heute als Vorlage dient.

     

Vor dem Walker Museum befindet sich der Minneapolis Sculpture Garden.

Der Skulpturengarten dient sowohl als Park als auch als Zugangsmöglichkeit zum Walker Art Center. Die bekannteste Skulptur auf dem 1988 eröffneten Gelände ist „Spoonbridge and Cherry“ von Claes Oldenburg und Coosje van Bruggen.

Etwa 5 Gehminuten entfernt auf der anderen Straßenseite liegt die sehr sehenswerte Basilica of Saint Mary.

Die Kathedrale wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet und dient zusammen mit der etwas älteren Cathedral in St. Paul als die Bistumskirche der Twin Cities.

(vegane) Restaurants

In Minneapolis hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit Whole Foods zu besuchen. Diese amerikanische Kette bestückt das Land mit Biomärkten, aber in einer Größe und Vielfalt, die man sich nicht vorstellen kann. Erst einmal gibt es eine riesige Obst- und Gemüsetheke, Kühlprodukte und darunter viele pflanzliche Alternativen.

    

Dazu gibt es einige Backwaren (herzhaft und süß), eine Salatbar, kaltes und warmes Buffet sowie Drogerieartikel.

Preislich würde ich sagen, dass die Produkte etwa so sind wie in unseren Biomärkten wobei Milchprodukte (wie im normalen Supermarkt aber auch) etwas teurer sind. Und das Tolle: viele Produkte kommen einfach von nicht zu weit her wie Beeren und Mangos. Außerdem kann man vor allem Trockenprodukte aus Bulks kaufen, auch in eigenen Gläsern, die man vorher wiegen kann.

Daneben war ich total begeistert von the Herbivorous Butcher.

Den Laden an einem Samstag betreten und kurz von dem Andrang erschlagen, erklärte sich dieser ganz schnell. In dem Laden gibt es ausschließlich Produkte auf Pflanzenbasis- aber welche! Hähnchen, Spare Ribs, Käse, Tortillas, Chutneys und Schokolade.

     

Zusätzlich gibt es wechselnde Lunchangebote wie z.B. belegte Baguette. Ich hatte ein italienisches mit Pastrami und Honey-Mustard-Soße. Himmlisch! Außerdem habe ich den Dill Havarti Cheese probiert. Super frisch und lecker.

Zufällig daran vorbei gelaufen, habe ich sonntags noch einen Abstecher zu Glam Doll Donuts gemacht.

Zuerst erschlägt einen (auch hier) der Andrang und die Auswahl an Donuts: plain, glazed, filled, teilweise auch vegan.

     

Ich habe mich für einen mit mexikanischer Schokolade, Chili und Pekannüssen sowie einen Kokos-Karamell-Donut entschieden. Beide waren sehr gut (vor allem nicht zu Tode frittiert), auch wenn der gefüllte Donut mit etwas weniger Schokocreme besser gewesen wäre.

Leider konnte ich viele der (veganen) Restaurants aus Zeitgründen nicht testen. Auf dieser Seite hier sind einige der Läden vertreten, die ich ebenfalls besuchen wollte und noch viele mehr, die sicherlich genauso gut sind 🙂

Habt einen schönen Sonntag und seid gespannt auf meine Eindrücke aus Chicago,
Anna Lisa

 

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