Schales

Saarländische Küche

Heute gibt es mal saarländische Hausmannskost auf meinem Blog. Eigentlich bin ich kein großer Fan der saarländischen Küche, weil es mir meist zu deftig und mit zu viel Fleisch und Soße ist. In Franken und Bayern (habe ich als Erste eine Verbindung zwischen beiden Regionen gefunden?! :D) gäbe es niemals Knödel mit Inhalt. Im Saarland schon: ‚Gefüllte‘ enthalten einen Leberwurstkern. Gerne serviert mit Fleischbeilage und Specksoße…ihr versteht das Prinzip.

Aber aus diesem Grund eignen sich manche Gerichte auch einfach perfekt für Schmuddelwetter, und wenn sie dann auch noch schnell gehen, bin ich überzeugt.

Dibbelabbes vs. Schales

Ein solches Nationalgericht – neben Lyoner und Maggi – ist Dibbelabbes. Grob besteht es aus roh geriebenen Kartoffeln, Lauch und Dörrfleisch. Was der Unterschied zu Schales ist, darüber scheiden sich die Geister. Aber ich zeige euch heute, wie ich das (zugegeben nicht sonderlich gesunde, aber umso leckerere) Schales Rezept kennengelernt habe.

Schales
(für 2-3 Personen)

1 Pck fertiger Kloßteig, halb/halb (aus dem Kühlregal)
1 Pck kl. Cabanossi
1 Ei
100 ml Milch
frische Muskatnuss

Cabanossi in kleine Stücke schneiden. Pfanne erhitzen und Cabanossi darin anbraten. Dann den Kloßteig mit Ei und Milch vermengen, danach in die Pfanne geben und an die Cabanossi andrücken. Mit ein wenig Salz und viel frisch geriebener Muskatnuss würzen. Sobald die Unterseite goldbraun ist, wendet ihr die Stücke und zerkleinert sie noch ein wenig.

That’s it!

Dazu passt Salat oder Apfelmus.

Ps: Einer der Lieblingssprüche der Saarländer lautet: Hauptsach gudd gess.

In diesem Sinne, lasst es euch schmecken,
Anna Lisa

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someonePrint this pageShare on LinkedIn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*