Jahresrückblick 2017

Vor ca. einem Jahr ist dieser Blog auf wordpress umgezogen. Dafür habe ich mir einige Nächte um die Ohren geschlagen, bisher aber auch viel positives Feedback bekommen. So etwas freut einen natürlich immer sehr 🙂 Hoffentlich steht im kommenden Jahr dann auch ein Umzug in eine neue Wohnung an, die mir ein kleines Plätzchen für Flatlays und gute Lichtverhältnisse für Blogfotos bietet!

Viel Veränderung und viel Altbewährtes

Ausnahmsweise war 2017 ein ganz schön ereignisreiches Jahr, sowohl privat, als auch beruflich. Einige Dinge gingen zu Ende, andere haben sich neu ergeben und so manches blieb auch gleich.

Vor allem hat sich aber einiges an meiner Einstellung geändert. Etwas, was ich schon länger im Blick hatte, aber nie so wirklich durchziehen konnte. Warum es ausgerechnet dieses Jahr gut funktioniert hat und hoffentlich in Zukunft auch so bleibt, weiß ich nicht. Ich freue mich jedenfalls über die geschmiedeten Pläne und neue Ideen, die in den nächsten Jahren hoffentlich Gestalt annehmen werden 🙂

Richtige Vorsätze habe ich also für das neue Jahr keine. Einfach so weitermachen wie bisher, weil es so ganz gut funktioniert hat: Arbeit und Privatleben besser trennen, mehr Zeit für sich und Freunde nutzen und sich öfter die Frage stellen „brauche ich das (Gegenstand, Handlung etc.) gerade wirklich?“.

Die drei schönsten Reiseziele

Eines der Highlights vergangenes Jahr war auf jeden Fall Rom. Obwohl ich erst vor drei Jahren dort war, fand ich es wieder atemberaubend schön. Und dann auch noch im Sommer! Es gibt wenige Städte in Europa, die mir trotz der brütenden Hitze und Massen an Touristen so gut gefallen. Aber nicht nur die Stadt selbst, sondern auch der Ausflug nach Tivoli war jede Sekunde wert.

Wieder einmal ging es beruflich nach Den Haag und Amsterdam. Und wieder habe ich mich aufs Neue in diese beiden doch so unterschiedlichen Städte verliebt. Die Hauptstadt der Provinz Südholland hatte vor allem viele Kunstinstallationen zu bieten: 2017 war das Mondriaan Jubiläum.

Ein sehr unerwarteter Höhepunkt bot Erlangen. Jetzt lebe ich schon seit über zwei Jahren in Nürnberg und hatte es erst Mitte des Jahres dorthin geschafft. Erst einmal habe ich wieder Hoffnung geschöpft, dass es in der Gegend rund um die mittelfränkische Metropole auch einen relativ gut sortierten Flohmarkt gibt. Zweitens war das Wetter an meinem Ausflugstag perfekt und ich konnte den Schlossgarten so richtig schön genießen.

Top 3 Rezepte…

…und zwar nicht meine, sondern eure! Zu dieser bunten Mischung habe ich die meisten Rückfragen erhalten:

Besonders viele Nachfragen habe ich zu dem Otsu-Salat bekommen. Das japanische Gericht aus Soba Nudeln ist mittlerweile aus meiner Küche gar nicht mehr wegzudenken. Der vegane Nudelsalat ist einfach zuzubereiten, enthält viel pflanzliches Eiweiß und schmeckt super frisch.

Unerwartet viele Rückfragen hat der vegane Frischkäse auf Cashewbasis ausgelöst. Das freut mich natürlich besonders, denn er ist gut verträglich, schmeckt und verursacht dazu kaum Verpackungsmüll.

Ein Bananenbrot in einer gesunden Variante hat auch großen Anklang gefunden. Kein Wunder! Schmeckt es doch super saftig und ist dazu noch mit viel Eiweiß ausgestattet.

Meine Top 3 Instaaccounts dieses Jahr

Meine drei liebsten Instagramaccounts/Neuentdeckungen dieses Jahr möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten (alle Fotos von den jeweiligen Accounts).
Bei Julia von jule.popule werden neben Fans wunderschöner Wäsche und Tattoos auch Katzenliebhaber bedient. Klingt nach einer seltsamen Kombi, passt aber perfekt zusammen. Und die beiden britischen Kurzhaarkätzchen sind einfach Zucker!

Bei igorjosif gibt es wunderschönste Interiorfotos, ein bisschen foodporn und dazu jede Menge Grünzeug. Nicht zum Essen, sondern zum Zimmer dekorieren. Igor ist nämlich Autor des bekannten Buchs Urban Jungle*.

Bei Lucile von Pørridge.LAB dreht sich alles um den Haferflockenbrei. Da ich den sowieso liebe und sie ganz großartige Rezepte dafür hat (u.a. auch für ein fantastisches Spekulatius-Bananenbrot), freue ich mich immer über neue Inspirationen.

Übrigens haben euch diese neun Bilder in meinem Instagram Feed am besten gefallen!

Alles um die Bohne

Diese Jahr habe ich vor allem eine Sache für mich entdeckt: Kaffee. Richtig guten Kaffee. Specialitycoffee um genau zu sein. Was das ist und was man darunter zu verstehen hat, habe ich euch hier schon einmal zusammengefasst.
Seither brühe ich meinen Kaffee mit noch mehr Sorgfalt und kaufe vor allem gute Bohnen. Ein Segen, dass die tolle Rösterei Machhörndl einen Ableger mitten in der Innenstadt nahe der Bibliothek aufgemacht hat, in der ich täglich arbeite.
Neu entdeckt habe ich die Kaffeekirsche in Berlin. Und immer noch bin ich ziemlich verzaubert davon! Auf jeden Fall einer meiner Top 3 Coffee Places überhaupt.


Und dann gab es da noch bis vor kurzem die Brew Brothers in Saarbrücken. Leider jetzt nicht mehr direkt hinterm Bahnhof, aber hoffentlich bald wieder mit neuem Standort in der Innenstadt!
Natürlich werde ich weitere Cafés testen, wo immer ich auch gerade bin. Aber jetzt heißt es vor allem das Equipment etwas aufstocken, damit ich das Beste aus der Bohne auch zuhause herausholen kann.

Zerowaste

Dieses Jahr fielen Begriffe wie zerowaste, sustainable living und plastikfreier Alltag unglaublich oft. Und ich hoffe keineswegs, dass es sich dabei nur um eine Modeerscheinung handelt. Verpackungsfreies Einkaufen und bedachtsamer Umgang (nicht nur mit Lebensmitteln), trägt (zumindest bei mir) zu einem zunehmenden Wohlgefühl bei und schont dazu noch die Umwelt.
Außerdem gibt es seit Herbst in Nürnberg zerohero – ein Supermarkt, in dem man unverpackt shoppen kann! Das erfordert natürlich etwas mehr Organisation als beim normalen Einkauf, aber dafür produziert man beinahe keinerlei Abfall. Dazu bevorzuge ich es, vor allem trockene Lebensmittel (Haferflocken, Reis, Gewürze…) aus hygienischen Gründen in Gläsern aufzubewahren. Da ist es sowieso sinnvoller die Lebensmittel direkt beim Einkauf dort hineinzufüllen.

Auch wenn ihr vielleicht meint, dass das letzte Jahr total unspektakulär oder sogar furchtbar war: macht euch doch eine Tasse Tee, setzt euch an euren Lieblingsplatz und denkt einmal in Ruhe darüber nach.

Eine schöne Erinnerung findet jeder, da bin ich mir sicher 🙂

Kommt alle gut ins neue Jahr. Wir sehen uns 2018 wieder!

Guten Rutsch,
Anna Lisa

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