Den Haag und Amsterdam

Mittlerweile war ich schon einige Male in Amsterdam, sowohl privat als auch beruflich. Die Stadt ist wunderschön, die Niederländer sehr nett und die Kultur einfach toll.
Dieses Mal hatte ich nur einen Tagesaufenthalt in Amsterdam, der sich aber auch gelohnt hat!

Nirgendwo kann man so schön an den Grachten vorbeischlendern wie dort. Super natürlich, wenn das Wetter mitspielt! Dann kann man sich einfach mit einer Limonade oder einem Wein ans Wasser setzen und die Sonne genießen.
Das funktioniert übrigens auch ganz besonders gut nach einem Museumstag im Rijksmuseum. Da ich jetzt schon des Öfteren dort war, nehme ich mir meist nur eine Abteilung vor. Danach kann man sich in den Garten (Rijksmuseum tuin) setzen und das herrliche Wetter genießen oder die maßlos überforderten Besucher beobachten, die nach einem ganzen Tag Museum einfach nur geplättet sind 😉

    

In den Garten kommt ihr von der Tramseite aus (wo das Schild ‚I amsterdam‘ steht). Im Garten gibt es auch einen kleinen Stand mit Kaffee, Wasser und Snacks sowie ein Eismobil an heißen Tagen.

Viel Neues habe ich an dem Tag nicht entdecken können, außer die Bäckerei Stefs. Die liegt in der Nähe des Museums und hat von Brot über Kuchen bis hin zu Cookies einiges zu bieten.

    

Probiert unbedingt das Bananenbrot, das war ein echtes Highlight 🙂

Zeeheldenkwartier

Während der restlichen Tage war ich in meinem geliebten Den Haag. Ich hatte euch hier schon einmal von meinen Eindrücken berichtet und sie haben sich diesmal wieder bestätigt. Den Haag hat vielleicht nicht so viele Grachten und alte Bausubstanz, dafür aber unglaublich schöne Ecken, ein tolles Kulturangebot und die Nähe zum Meer. Dieses Mal habe ich wieder im Zeeheldenkwartier übernachtet und als Erstes meine geliebte Bar en Enzo angesteuert 🙂

Das Viertel liegt ca. 30 min Fußweg vom Bahnhof entfernt, lässt sich aber auch gut mit der Tram erreichen. Es gibt an jeder Ecke Cafés und häufig Veranstaltungen wie Straßenfeste und Märkte. Neu entdeckt habe ich zum Beispiel ein Katzencafé, das mir beim letzten Mal irgendwie nicht aufgefallen war.

Und zwei ganz großartige Buchläden: einen für Kinder…

…und einen am Plein (dem Hauptmarkt sozusagen) mit einer riesigen Auswahl und wunderschönster Deko.

     

Diesmal hatte ich auch Zeit ein Café zu besuchen, das bereits beim letzten Mal auf meiner Liste stand: Koffiebranderij Boon. Ein ganz kleiner Laden, in dem man bei der täglich frischen Röstung zusehen kann. Dazu gibt es eine riesige Auswahl an Röstungen zu kaufen und natürlich auch einige zu trinken 😉

Übrigens habe ich die Rösterei über diese tolle Third Wave of Coffee Map gefunden, von der ich euch hier bereits berichtet hatte.

Restaurants um den Binnenhof

Der Binnenhof ist meiner Meinung nach das historische Herzstück Den Haags und vor allem im Sommer ein toller Aufenthaltsort. Ganz in der Nähe befinden sich auch zwei tolle Restaurants, die ich diesmal ausprobieren konnte.

Bei Yoghurt Barn gibt es vor allem Joghurt, Granola, Kuchen und Smoothies. Hierfür könnt ihr euch zum Beispiel die Toppings selbst zusammenstellen.

Als Mittagsmenü gibt es beispielsweise einen Joghurt, einen frischen Saft und ein Stück Bananenbrot. Das Konzept hat da natürlich mein Herz im Sturm erobert 😉

Genauso wie die Einrichtung! Ich wäre am liebsten noch Stunden dort geblieben, zumal es auch noch meine liebste Zeitschrift gab!

     

Einen anderen Abend war ich bei Instock.

Das Restaurant hat ein tolles Konzept: nicht mehr verkäufliche Lebensmittel werden für wöchentlich oder sogar täglich wechselnde Menüs genutzt. Infos dazu findet ihr hier.

Und diese Menüs sind aus zwei Gründen toll: Erstens schmecken sie ganz köstlich und sind durch die Nutzung der übrig gebliebenen Lebensmittel sehr kreativ.

Zweitens kann man ein Vier-Gänge-Menü zu einem moderaten Preis wählen oder auch die einzelnen Gänge in einer etwas größeren Portion. Also egal, auf was man Lust hat, für Jeden ist etwas dabei!

Sushi-Festival

Und wie es der Zufall so will, gab es sogar noch ein Sushifestival, während ich in Den Haag war. So eines wollte ich schon immer besuchen!

Die Location war wunderschön geschmückt und sehr gemütlich.

Das Festival kostete keinen Eintritt, sofern man aber etwas trinken wollte, musste man für 2,50 € ein Glas kaufen. Auch eine tolle Idee um Plastikbecher vom Festivalgelände zu verbannen 🙂

Außerdem gab es wirklich alles, was das Sushi-Herz begehrt: Running Sushi, veganes Sushi, frittiertes Sushi, süßes Sushi…

…und weitere Leckereien aus der japanischen Küche.

    

Und natürlich ein Karaoke Hotel 😉

Das Highlight (und natürlich auch leider der Stand mit der längsten Schlange) waren Brownies. Ganz frisch aus dem Ofen mit Oreos, gesalzener Karamellsoße und Speculaas-Stücken!

    

Ein ganz hervorragender Abschluss für einen wirklich schönen Aufenthalt in dieser tollen Stadt!

Bis bald,
Anna Lisa

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