Haarlem und Utrecht

Weiter geht es mit einem kleinen Reisetagebuch durch die Niederlande!
Meine erste Station in Haarlem war das Teylersmuseum.
Es ist das älteste Museum in den Niederlanden und wurde im 18. Jahrhundert bereits der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 
Im Haus befinden sich verschiedene Sammlungen. Zum Beispiel eine beeindruckende Fossil- und Mineraliensammlung.
Hinzu kommen Gemälde, Druckgraphik, Münzen, Werke der Technikgeschichte (den größten elektrostatischen Generator des 18. Jahrhunderts) und Meisterwerke der Zeichnung, unter anderem einige Stücke von Michelangelo.
Zentrum bildet der Ovalsaal, in dem unten Mineralien und technische Geräte ausgestellt sind und oben verschiedene Bereiche der Bibliothek (die nicht zur Besichtigung stehen).

 Foto: Teylers Museum

Aber auch Haarlem selbst ist ein sehr schönes Fleckchen.

Kommt man aus der Metropole Amsterdam hierher, lernt man die kleinen und vor allem Fahrrad freien und menschenleeren Gassen doch zu schätzen.
Auch wenn der Niederländer generell natürlich auch in Haarlem radelt 😉
Zentrum der Stadt bildet der Grote Markt mit der Grote Kerk und dem Rathaus.
Dort sind auch jede Menge Bars und Restaurants zu finden.
Oder kleine…

…und große Interiorläden.

Gather hat dabei ein besonderes Konzept: ein start-up für einen bestimmten Kaufhaus-Typ, in dem verschiedene Künstler und Jungdesigner ihre Waren präsentieren können.

Das macht das Angebot natürlich super spannend und vor allem ist es keine Massenware!
In Haarlem kann man wunderschön durch viele kleine Gassen schlendern, in denen immer eine Überraschung wartet.
Wie etwa hier das ‚Bücherhaus‘ 🙂
Die Stadt hat auch eine Kaffeerösterei und die musste ich natürlich testen.
Inneneinrichtung: Top.

Kaffee und Kuchen: Kein Flop 😉
Mein Cappuccino war sehr gut und auch das Stück Apfelkuchen.

Ich konnte mich wirklich nur schweren Herzens von diesem schönen Städtchen trennen, aber immerhin wurde der Abend mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt!

Auf meinem Heimweg zurück nach Nürnberg war ich noch kurz eine Freundin in Utrecht besuchen.
Deshalb kann ich euch leider nur ein paar Schnappschüsse zeigen, weil ich nur ein paar Stunden dort war. 
Aber die Stadt hat mir sehr gut gefallen. Besonders beeindruckend ist der Dom und wie sich meine Vermutung bestätigt hat, ist es der größte Kirchturm der Niederlande.
Verstärkt wird dieser Eindruck dadurch, dass im 17. Jahrhundert der Teil zwischen Turm und restlichem Gotteshaus einem Sturm zum Opfer gefallen ist und man einfach beschlossen hat das Langhaus nicht mehr aufzubauen. 
Kurzum: in der Mitte fehlt ein Stück. Das verwirrt am Anfang etwas.
Wenn man das überwunden hat sollte man sich aber den Kreuzgang ansehen, der ist sehr schön!
Wir waren für die Mittagspause im Bakkerswinkel.
Das ist zwar eine Kette, aber in Utrecht ist der Restaurant/Café-Teil in einem Kellergewölbe und das macht den Aufenthalt sehr gemütlich 🙂
Man kann sich aber auch oben im Verkaufsraum etwas mitnehmen.
Z.B. eine gigantische Schokoladentorte, die man dann in seien letzten Stunden in den Niederlanden in der Sonne genießen kann 🙂
Und falls ihr glaubt, ich sei fertig mit meinem Niederlandespam- weit gefehlt! 
Bis zum nächsten Mal,
Topf-Schere-Papier

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