#travelguide Wien

Ich habe eine neue Städtereiseempfehlung für euch: Wien.
Irgendwie habe ich es noch in diese schöne Stadt geschafft, nicht einmal nach Österreich. Was ja echt schon ein bisschen peinlich ist in Anbetracht der Nähe der Stadt.
Es gibt dort so viel zu sehen, ihr glaubt es gar nicht! Ich war vier Tage da und hatte zwar nicht genug Zeit alles zu sehen, aber doch schon einiges.
Wir hatten eine Wohnung im 6. Bezirk. Das Appartement war sehr modern eingerichtet, sauber und in sehr guter Lage.
Die U4 direkt vor der Tür konnte man mit zwei weiteren Stationen am Karlsplatz sein, also im Herzen der Stadt. Auch mit der Tram war man schnell am Hauptbahnhof. Ich verlinke euch mal Carinas airbnb Anzeige, sie hat sich wirklich super gekümmert und tolle Tipps gegeben!
Eigentlich sieht man von der Stadt schon wahnsinnig viel, wenn man sich einfach durch die Straßen treiben lässt und ab und an mal ein Palais betritt.
Wie das Palais Daun-Kinsky, ganz zauberhaft!

Ebenso sehenswert ist das Globenmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek.

Die Sammlung ist die weltweit größte was Globen angeht und vor allem auch eine, die sehr viele verschiedene Modelle zeigt über verschiedene Jahrhunderte.

Sehr sehenswert sind auch die verschiedenen Habsburger Schlösser, die über die gesamte Stadt verteilt sind. Wer ein prunkvoll eingerichtetes Schloss sehen möchte sollte sich Schönbrunn ansehen.
Mit der U-Bahn erreicht man es in ca. 20 min vom Stadtzentrum. Man sollte aber sehr viel Zeit einplanen, denn es gibt es außer dem Schloss noch einiges mehr zu sehen.
Den Stephansdom darf man natürlich auch nicht verpassen.
Aber wer den Dom von innen sehen möchte sollte sich vorher über Veranstaltungen informieren.
Erstens ist eigentlich der fast gesamte Teil nur mit einem Ticket zu betreten (in bestimmten Uhrzeiten) und zudem sind diese meist durch Veranstaltungen eingeschränkt.
Am ersten Samstag im Monat um 19:00 Uhr findet übrigens eine Führung inkl. Turmbesteigung statt, von dem aus man einen tollen Blick über die Stadt haben soll.
Wer sich für Bibliotheken interessiert sollte sich den Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek ansehen.

Die ehemalige königlich-kaiserliche Hofbibliothek besitzt noch heute einen barocken Prunksaal, in dem noch immer Altbestände aufbewahrt werden. Die Bücherregale stapeln sich bis unter die Decke und überall sind nochmals Globen aus der Bibliothekssammlung und Statuten der Habsburger Herrscher zu sehen.

Neben den vielen Museen der Stadt ist das Kunsthistorische Museum nicht nur eindrucksvoll, sondern auch riesig. Wirklich riesig.
Es gibt eine Antikensammlung (ägyptisch, griechisch, römisch), eine Kunstkammerausstellung, die Gemäldesammlung, Sonderausstellungen und weitere Sammlungsräume.
Wenn man nicht mehrere Tage dort verbringen möchte sollte man sich vielleicht vorab informieren was man sehen möchte.
Die Sammlungen haben allesamt eindrucksvolle Spitzenwerke und vor allem die Präsentation der Kunstkammer ist sehr gelungen.
Beispielsweise gibt es zu dem Diana-Automaten auch ein Video, dass den Betrieb des Stücks aus dem 16. Jahrhundert zeigt.
Übrigens ein Tipp, da ich mitbekommen habe, dass das viele Museumsbesucher enttäuscht hat: Das berühmteste Werk von Gustav Klimt, allgemein als ‚Der Kuss‘ bezeichnet, befindet sich nicht im KHM.
Sondern im Oberen Belvedere des Prinzen Eugen von Savoyen.
Und auch das ist absolut Lohnenswert. Das barocke Lustschloss mit einer zweiten Anlage (unteres Belvedere) birgt ebenfalls eine beeindruckende Sammlung.
Ein Raum zeigt mehrere Werke von Gustav Klimt, unter anderem das besagte Werk. Allerdings ist die Origalausstattung des Schlosses kaum noch vorhanden.
Wer zusätzlich noch mehr Klimt ansehen möchte kann sich am Naschmarkt das Gebäude der Wiener Secession ansehen.
In ihm befindet sich ein weiteres berühmtes Werk von Klimt, der Beethovenfries.
Übrigens haben die Museen in der Regel donnerstags ihren langen Tag und mit einem Ticket z.B. der Österreichischen Nationalbibliothek kann man auch mehrere Räumlichkeiten besuchen.
Verlässlich durch die Stadt geführt hat mich wieder der Dumont Kunstreiseführer Wien*, den ich nur empfehlen kann!
Im zweiten Teil zeige ich euch, wo man in Wien toll essen und ganz entspannt die Sonne genießen kann!
Bis dahin,
Topf-Schere-Papier

 

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