oh wie schön wars in Amsterdam

Ich hatte euch ja schon berichtet, dass ich übers kommende Wochenende nach Amsterdam fahre.

Ich hatte auch meine Zweifel, ob mir die Stadt gefällt, da es das letzte Mal nicht so war.
Was vielleicht auch mit dem Wetter und wenig Schlaf zusammenhing.

Und jetzt war wieder Regen und sturmähnliche Winde angesagt.
Und mein Fazit lautet: Die Stadt ist wunderschön!

Wir hatten zu dritt über airbnb eine Wohnung direkt im Zentrum nahe Bahnhof gemietet. Super Lage und die Vermieterin war auch unglaublich nett und unkompliziert.

Obwohl uns der landesweite Stromausfall etwas aufgehalten hat, sind wir direkt los, nachdem wir in der Wohnung ankamen.

Wir sind dann erst einmal am königlichen Palais vorbei an dem Grachtengürtel entlang geschlendert.

Die Atmosphäre dort ist wirklich toll:
Überall diese krummen und schiefen Häuschen, die aussehen, als würden sie jeden Moment umkippen.
Überall Menschen unterwegs auf Fahrrädern.

 

Und die sind alle so nett! Ich habe so ein nettes Völkchen selten erlebt 🙂
Sobald man irgendwo auf der Straße die Karte zückt, kommt jemand und möchte Hilfe anbieten.
Beim Besuch eines Second-Hand-Ladens bekam ich sogar den Tipp, dass zwei Straßen weiter sich ähnliche Shops tummeln– und das ohne, dass ich etwas eingekauft hätte! (hierzulande noch nie erlebt).

Wir hatten zwar nur drei Tage in dieser tollen Stadt, aber viel gesehen haben wir dennoch.
Das liegt auch daran, dass man wirklich ALLES fußläufig erreichen kann.
Fahrt keine Straßenbahn, ihr verpasst die kleinen Gässchen und den Kick, nicht von einer Armada an Fahrrädern überfahren zu werden 😉

Unter den klassischen Sightseeing-Orten seien euch zwei ans Herz gelegt.
Das Rijksmuseum  wurde erst vor kurzem wieder eröffnet und beherbergt weltbekannte Meisterwerke flämischer und niederländischer Kunst.

Es ist zwar riesig, aber man kann sich einfach verschiedene Etagen/Säle vornehmen, das klappt nach den Umbauten sehr gut.
Und die Bibliothek ansehen!

 

Wenn ihr einen Besuch plant aber bitte Karten reservieren (geht online ganz mühelos). Sonst steht ihr den ganzen Tag an 😉
Und wenn ihr keinen Museumsbesuch plant, könnt ihr euch einfach an der Kulisse erfreuen.

Was wir leider nicht testen konnten, aber sehr toll aussah, war der Ausblick von der Westerkerk.
Angeblich soll man einen Blick über die ganze Stadt haben.
Hier gibt es tolle Infos über die Stadt, Sightseeing Tipps usw.

Ein tolles Viertel, mit vielen Boutiquen und individuellen Läden bietet De Negen Straatjes.

 

 

Es liegt im Grachtengürtel zwischen Dam (dort befindet sich übrigens auch Madame Taussauds) und dem Bloemenmarkt (sprich ‚Blumenmarkt‘ wie mir eine Freundin sagte).
Dort werden (ich glaube täglich) Blumen und vor allem Tulpenzwiebeln verkauft.

Schön ist es natürlich auch, wenn man ohne weitere Hinweise selbst Läden/Restaurants entdeckt, die einem gefallen.

In der Runstraat 25 befindet sich eine tolle Bäckerei: Bakkerijk Anné. Dort gibt es neben allerhand Bio- und Vollkornbrot ganz viele Quiche, Kuchen und Nussbrote.

 

Sie sind einfach köstlich und man bekommt sogar ein kleines Stück frisch gebackener Schokokuchen zu seinem Kaffee dazu 🙂

Am Sonntag waren wir im Bagles&Beans frühstücken. Das scheint es vereinzelt auch in Deutschland zu geben, ich kannte es allerdings nicht.
Wie der Name schon sagt sind Bagles Programm, aber in einer Vielfalt, die wirklich sehr breit gefächert ist.
Ein Tipp meiner Mitreisenden (ich war selbst nicht dort), ist für Vegetarier das Wagamama.
Ebenso neu kennengelernt habe ich Maoz. Dort bekommt man Falafel und kann sich selbst seine Fladentasche mit allem Möglichen befüllen 🙂

In einem sehr süßen Laden in der Prinsengracht 230– Juffrouw Splinter Curiosa– habe ich eine wunderschöne alte Kakaodose gefunden, in die ich meinen Kamillenblütentee einfüllen werde. Leider ist sie (wie viele alte Dosen vom Flohmarkt) innen altersbedingt etwas verschmutzt.
Ich versuche sie gerade mittels Backpulver zu reinigen, falls das funktioniert werde ich Bericht erstatten 😉

 

Auffällig ist, dass fast alle Vintage/Second-Hand/Antik-Möbel-Läden alle ihre Artikel ins Ausland liefern, selbst die ganz kleinen Shops.

In einem solchen habe ich auch im Viertel De Negen Stratjes eine wunderschöne Wolljacke gefunden.
Dort hingen Second-Hand-Klamotten zwischen Markenware– ich fand die Kombi sehr gelungen!
Überhaupt gibt es in Amsterdam unglaublich viele kleine individuelle Läden und Concept-Stores 🙂

Und diese tolle Creme hier gibt es übrigens in der gängen Supermarkt-Kette vor Ort (vielleicht auch noch woanders).

Kennt ihr die Kekse, die es  immer zu Milchkaffe usw. gibt?
Diese in Brotaufstrich-Form.
Muss ich mehr sagen?

Naja und einen Käse musste ich natürlich auch kaufen.
Wahrscheinlich total überteuert 😀
Aber der Geschmackstest hat mich bestätigt…

Leider habe ich es nicht geschafft, Poffertjes zu probieren, aber das heißt natürlich, dass ich bald noch einmal nach Amsterdam fahren muss 😉

 

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